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05.02.2019 | Marcel Trost

Landtagsabgeordneter Martin Mittag zum Antrittsbesuch beim Vorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages KV Coburg und ersten Bürgermeister von Ebersdorf Bernd Reisenweber

Martin Mittag: „Uns geht es um die Menschen vor Ort und die Gemeinden und Städte, in denen sie leben und arbeiten.“

Der Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetages und 1. Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf Bernd Reisenweber mit Bezirksrat Seastian Straubel sowie Landtagsabgeordneten Martin Mittag.
Sein erster kommunaler Antrittsbesuch führt den neu direkt in den Landtag gewählten CSU-Abgeordneten Martin Mittag zu Bernd Reisenweber, dem Vorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages KV Coburg und ersten Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf bei Coburg. Zusammen mit Bezirksrat Sebastian Straubel informierte sich Mittag dabei in einem intensiven ersten Gespräch über die drängendsten Probleme vor Ort und im Landkreis Coburg.

Martin Mittag: „In erster Linie geht es uns – da darf ich auch für meinen Freund, Kollegen und Bezirksrat Sebastian Straubel sprechen – um die Menschen hier in der Region Coburg. Das heißt, es geht uns auch um die Gemeinden und Städte, in denen sie leben und arbeiten. Bernd Reisenweber hat beim Besuch auf zahlreiche Problemfelder hingewiesen, bei denen seine Kommune, wie viele andere auch im Landkreis Coburg, dringend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist. Hier müssen die politischen Vertreter des Landkreises, des Bezirks und des Landtages zusammenarbeiten. Nur so ist es uns möglich, das Beste für unsere Bürger herauszuholen.“ 

Bürgermeister Reisenweber spannt in diesem Gespräch einen weiten Bogen und stellt zahlreiche unterschiedliche Herausforderungen zur Debatte:
• Die medizinische Versorgung vor Ort braucht neue Modelle und Ansätze, damit es auch künftig wohnortnah Allgemeinmediziner und Fachärzte gibt.
• Den Fach- und Arbeitskräftemangel, der sich nicht zuletzt zunehmend gerade in den Sozial-, Heil- und Pflegeberufen bemerkbar macht.
• Die Bereitstellung von Wohnraum, Gemeinschaftsunterkünften und sozialen Einrichtungen beispielsweise für Flüchtlinge, bei denen die Gemeinden große Kosten weitgehend allein schultern müssen. Reisenweber führt hier das Beispiel eines neuen Kindergartens für knapp zweieinhalb Millionen Euro an, der aufgrund vieler neuer zu betreuender Kleinkinder nötig wurde. 
• Die Planung weiterer, neuer Stromtrassen sei nur noch schwer zu vermitteln und nachvollziehen. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass der Landkreis Coburg hier in der Vergangenheit schon einiges geleistet hat und beispielsweise eine Starkstromleitung kaum 3 Jahr alt ist. Hier gelte es die Planungen noch einmal genau zu überdenken und auch Alternativen sorgfältig zu prüfen.
• Auch den Wegfall kompletter Produktionszweige wie etwa die einst leistungsfähige Polsterindustrie können die Städte und Gemeinden im Landkreis Coburg kaum selbst kompensieren. Er baut deshalb auf weitere substanzielle strukturelle und finanzielle Hilfen, um die Ansiedlung völlig neuer Industrie- und Produktionszweige voran zu bringen.

Bernd Reisenweber: „Dies ist nur eine Auswahl der drängendsten Herausforderungen, vor denen gerade auch die Kommunen im Landkreis Coburg stehen. Umso mehr freut mich dieser ausführliche Antrittsbesuch als Zeichen für das aktive Interesse, das Martin Mittag und Sebastian Straubel dieser Region entgegenbringen.“

Martin Mittag: „Mit Bernd Reisenweber sind wir über Parteigrenzen hinweg schon lange intensiv und kollegial verbunden im Einsatz für die gemeinsame Sache. Ich kann deshalb nur immer wieder betonen, dass ich mich auf allen verfügbaren Ebenen intensiv dafür einsetzen werde. Durch solche Gespräche, wie das mit Bernd Reisenweber, gelingt es, herauszufinden wo der Schuh drückt. Das ist nötig, um Probleme zu lösen und Themen voranzubringen. In der gesamten Region. In Sebastian Straubel haben wir dabei einen echten Aktivposten im Bezirk und erfahrenen Mitstreiter in all diesen Angelegenheiten, der sowohl hier vor Ort im Landkreis, als auch auf Bezirksebene seine volle Unterstützung zugesagt hat.“