Das Stadtgebiet Coburg betreffend wurde die Situation rund um den erst kürzlich eingeweihten Kreisverkehrsplatz an der Staatsstraße 2205 erörtert. „Wir benötigen in diesem Abschnitt auch künftig eine verlässliche Leistungsfähigkeit der Straße“, betonte Hans-Herbert Hartan.
“Stadt und Landkreis Coburg sind ein bedeutender Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraum in Oberfranken“, stellte Bernreiter fest.
„Dazu braucht es auch eine leistungsfähige und attraktive Verkehrsinfrastruktur. Mein Ministerium, die Regierung von Oberfranken und das Staatliche Bauamt Bamberg arbeiten eng zusammen, dass wichtige Infrastrukturprojekte vorankommen und umgesetzt werden. Dazu gehören ganz klar auch leistungsfähige Straßen.“
Ein weiteres Projekt, das bei Staatsminister Bernreiter angebracht werden konnte, betrifft die Staatsstraße 2204 zwischen Dietersdorf und Seßlach. Der dort bestehende Wirtschaftsweg wurde zu einem Radweg ausgebaut. „Begleitende Radwege entlang von Staatsstraßen stehen für eine sichere und nachhaltige Mobilität. Ich danke der Staatsregierung, dass Sie sich nicht nur dem Ausbau der Staatsstraßen, sondern auch dieser begleitenden Radwege annimmt und diese konsequent fördert“, so Landrat Straubel.
Bernreiter betonte, dass der Freistaat den Geh- und Radweg bei Dietersdorf, der vergangenes Jahr fertiggestellt wurde, mit 700.000 Euro unterstützt hatte. „Die Planungen für einen Geh- und Radweg südlich von Seßlach sind noch am Anfang, aber auch hier wird sich der Freistaat finanziell beteiligen“, sagte der Minister zu.
Zum Abschluss erläuterten Mittag, Straubel und Hartan die Problemstellungen, die aktuell den regionalen Bahnverkehr betreffen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte mit dem Fahrplanwechsel im Dezember die Anschlusszeiten am Coburger Bahnhof im Hinblick auf die eintreffenden Züge aus Richtung Rödental/Neustadt bei Coburg und Bad Rodach geändert. Grund dafür seien „langfristige Infrastrukturmängel“.
„Unser Schienenverkehr muss auch weiterhin attraktiv bleiben. Es war uns ein großes Anliegen dieses Thema bei unserem Verkehrsminister zu platzieren“, so Hans-Herbert Hartan.
Die wiederkehrenden Verspätungen der Schülerzüge zwischen Coburg und Neustadt bei Coburg brachte Sebastian Straubel an. „Mehrmalige Verspätungen im Monat sind besonders im Bereich Schülerverkehr nicht hinzunehmen. Ich stehe hierzu bereits im Austausch mit der Bahn, freue mich aber, dass Herr Bernreiter auch dieses Thema mit nach München nehmen wird“, erklärte der Landrat.
Der Gast aus München zeigte Verständnis für die unbefriedigende Situation bei der Schülerbeförderung auf der Schiene. „Es gibt da verschiedene Herausforderungen bei der Bahn, von Langsamfahrstellen bis zur Verzögerung bei der Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks. Ich stehe hierzu bereits in Kontakt mit dem Infrastrukturvorstand der DB. Verbesserungen könnten ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 auch über die eingesetzten Züge erfolgen. Hauptknackpunkt ist aber die Infrastruktur der DB.“