23.05.2019

Zuwendung zum Neubau der Rodachbrücke bei Gemünda

Pressemitteilung Landkreis Coburg

Post aus München zu erhalten hat zumindest dieser Tage oft Erfreuliches zum Inhalt. Der Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichardt, teilt Landrat Sebastian Straubel mit, dass er für den Neubau der Rodachbrücke bei Gemünda mit einer Zuwendung von 480.000 € planen darf.

Der Freistaat fördert die Maßnahme (veranschlagte Gesamtkosten von 770.000 €, wovon ca. 680.000 € zuwendungsfähig sind) mit 70% aus dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG.

Die derzeit hohe staatliche Förderung erlaubt es dem Landkreis mit relativ moderaten Einsatz von Eigenmitteln das Straßennetz Zug um Zug zu erneuern. Von den 69 Brücken an Kreisstraßen gibt es jetzt nur noch neun, die nicht über erforderliche Tragfähigkeit von 60 Tonnen verfügen. Aber auch diese sind im Investitionsprogramm des Landkreises bereits berücksichtigt.

„Mit der Erneuerung der Rodachbrücke bei Gemünda gelingt ein weiterer Schritt in der Anpassung unserer Brücken an modernen Verkehrsverhältnisse“, kommentiert Landrat Straubel die Baumaßnahme „Nach Fertigstellung der Rodachbrücke hat der Landkreis ein weiteres Nadelöhr in seinem Kreisstraßennetz mit den entsprechenden Umleitungen und Einschränkungen für Landwirtschaft und Güterverkehr beseitigt“ freut sich Sebastian Straubel, „gleichzeitig danke ich den politisch Verantwortlichen, dass dieser Weg gemeinsam so durchgezogen werden kann.“

Nicht nur der Landrat und sein Kämmerer sind zufrieden. Auch Martin Mittag, direkt gewählter Landtagsabgeordneter des Stimmkreis Coburg, freut sich sehr über diese positive Meldung aus München: „Gerade weil in unserem Stimmkreis Coburg eine große Zahl an Brückenbaumaßnahmen und Sanierungsfällen ansteht, die jeweils mit hohen Kosten verbunden sind, bringt eine solche Aufnahme in das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und die damit verbundene Förderung durch den Freistaat eine direkte Entlastung für die kommunalen Haushalte mit sich. Das führt am Ende auch dazu, dass solche Maßnahmen zügig umgesetzt werden können.“